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Lutherbibel

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Description

Die Lutherbibel (Abk. LB) ist eine Übersetzung des Alten und Neuen Testaments der Bibel aus der althebräischen, der aramäischen bzw. der altgriechischen Sprache in die deutsche Sprache (Frühneuhochdeutsch). Die Übersetzung wurde von Martin Luther unter Mitarbeit weiterer Theologen (insbesondere Philipp Melanchthons) angefertigt. Im September 1522 war eine erste Auflage des Neuen Testamentes fertig (daher auch die Bezeichnung Septembertestament), 1534 eine vollständige Bibel. In der Evangelischen Kirche (EKD), wie auch in der Neuapostolischen Kirche, ist die Lutherübersetzung in der revidierten Fassung von 1984 der zum gottesdienstlichen Gebrauch benutzte Bibeltext und wird auch in den liturgischen Büchern verwendet. Unter Lutherbibel versteht man daher einerseits ein Druckerzeugnis des 16. Jahrhunderts, mit Einführungen, Randglossen und Illustrationen versehen und durchaus als Gesamtkunstwerk anzusprechen, und andererseits ein für den deutschsprachigen Protestantismus zentrales Buch, das sich aus Luthers „Biblia Deudsch“ bis in die Gegenwart entwickelt hat, wobei der Pietismus und die moderne Bibelwissenschaft verändernd und bewahrend ihre Anliegen einbrachten.
Auf dem Rückweg vom Reichstag zu Worms (1521) nach Wittenberg wurde Martin Luther angeblich entführt. Tatsächlich hatte ihn sein Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen auf die Wartburg in Sicherheit gebracht. Untergetaucht als Junker Jörg begann Luther mit der Übersetzung der Bibel. Im September 1522 wurde das übersetzte Neue Testament („Septembertestament“) in der hohen Auflage von 3000 Exemplaren von Melchior Lotter in Wittenberg gedruckt. Trotz des hohen Preises von eineinhalb Gulden war die Auflage innerhalb von drei Monaten vergriffen und so wurde bereits im Dezember 1522 die zweite Auflage mit verbessertem Text und korrigierten Bildern gedruckt („Dezembertestament“). Es wird in der evangelischen Überlieferung sehr stark herausgestellt, dass Luther sich in diesen Wochen von der traditionellen lateinischen Vulgata radikal ab- und dem griechischen Urtext zugewandt habe. Dennoch ist der Einfluss der Vulgata stark spürbar in Luthers Neuem Testament. Die Lutherbibel repräsentiert so das Erbe der mittelalterlich-lateinischen Tradition im deutschen Sprachraum bis heute. So heißt es in Phil 4,7 LUT: „Vnd der friede Gottes / welcher höher ist / denn alle vernunfft / beware ewre hertzen vnd sinne in Christo Jhesu.“ Dieser sogenannte Kanzelsegen ist für die evangelische Liturgie besonders wichtig. Selbst die aktuelle Revision der Lutherbibel von 1984 konserviert die Textgestalt der alten Vulgata „Et pax Dei … custodiat corda vestra“ (bewahre eure Herzen), während die Nova Vulgata nach dem griechischen Urtext korrigiert: „… custodiet corda vestra“ (wird eure Herzen bewahren).
Das in kurzer Zeit und in einer persönlich hoch belastenden Situation von Luther übersetzte „Septembertestament“ ist zwar die eigene Leistung des Reformators; schaut man jedoch auf das dann in Wittenberg in Angriff genommene Alte Testament, so stellt sich die Lutherbibel auch als Gemeinschaftswerk dar; Luthers Sprachkompetenz war im Griechischen viel höher als im Hebräischen. Der Zeitzeuge Johannes Mathesius entwarf um 1564 in einer Predigt folgendes Bild von dem Übersetzungsprojekt: Melanchthon habe den Septuagintatext präpariert, Cruciger die Rabbinerbibel des Jakob Ben Chajim. Bugenhagen habe den Vulgatatext vorbereitet. „Darauf proponieret dieser Präsident (Luther) einen Text und ließ die Stimmen herumgehen und höret, was ein jeder dazu zu reden hätte …“ In jahrelanger Arbeit wurde ein Buch des Alten Testaments nach dem anderen übersetzt. Dabei wirkten sicher mehr Fachleute mit als Mathesius beschreibt, z. B. auch Caspar Aquila und Jacobus Lobelich senior, dessen Sohn Jakob Lobelich von Kaiser Maximilian II. ..................................................................................................................................

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